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 Betreff des Beitrags: Fugalo in der Presse
BeitragVerfasst: Sonntag, 05.10.2008 19:30 
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Wo wa jetz hier schon nen Interviewthread haben dachte ich mir gibts jetz auch ma die gesammelten Werke, wat et schon so über Fugalo in der Presse (in diesem Falle der Märkischen Allgemeine ;) ) gab. Wer noch was hat kann ja ergänzen.

Fangen wa ma an:
05.07.2007
Zitat:

Fugalo überzeugt
Am vorigen Freitag war die Berliner Zitadelle noch nicht bis in die letzte Reihe gefüllt, als Fugalo die Bühne betrat. Die Band hatte die Konkurrenz ausgestochen und durfte an diesem Abend dem Publikum als Vorband von Silbermond einheizen. Dies taten die Berliner Jungs auch, schließlich war es für sie quasi ein Heimspiel. Eröffnet wurde die knappe halbe Stunde Spielzeit mit dem Song „Unsichtbar“. Anfangs zeigte sich das Publikum noch recht skeptisch gegenüber den unbekannten vier Herren auf der Bühne, aber mit den langsameren Songs „Kleine Liebe“ und „Helden“ konnten sie die Besucher überzeugen : Am Ende feierten die reichlich erschienenen Silbermondfans auch Fugalo gebührend und klatschten kräftig mit. Sehr glücklich darüber bedankten sich Fugalo ausdrücklich beim „fantastischen Publikum“. rike




01.11.2007
Zitat:
Besser als Luftgitarre Von Üben vorm Spiegel bis zur Radiorotation: Fugalo in der Schinkelhalle

Wann habt ihr angefangen, Musik zu machen?
Mac: Mit der Luftgitarre war ich schon immer gut. Dann habe ich mit 13 Jahren angefangen, richtig zu spielen.
Sunny: Und das bestimmt schlechter als mit Luftgitarre!
Mac: Klar, das war ein harter Rückschlag. Wenn du auf Luftgitarre richtig gut bist, und dann nimmst du die richtige Gitarre in die Hand, sehen die Posen vor dem Spiegel nicht mehr so gut aus.
Birk: Ich war so um die 14 Jahre alt und total begeistert von den Chili Peppers und The Cure. Dann habe ich angefangen Bass zu spielen.

Was macht ihr denn außerhalb der Band?
Sunny: Wir jobben und halten uns so über Wasser. Mit der Band kommt nicht so viel rein, dass das ausreicht.

Was fällt euch ein, wenn ihr Potsdam hört?
Mac: Als erstes: Die Schlappen in Sanssouci!
Sunny: Das stimmt, die sind richtig geil, die Schlappen!
Immo: Und natürlich die Clubs: Lindenpark, Schinkelhalle, das Waschhaus .

Geht ihr euch gelegentlich auf die Nerven?
Mac: Komischerweise nicht. Wir kommen echt super klar miteinander.
Immo: Wenn wir im November eine kleine Tour machen, werden wir die Frage sicher besser beantworten können.

Ihr habt im Sommer im Vorprogramm von Silbermond in der Zitadelle Spandau vor rund 7000 Leuten gespielt. Wie war das?
Mac: Es war saugeil!
Immo: Ja, war schon phänomenal, vor so vielen Leuten auf der Bühne zu stehen und zu merken, dass vielen das, was wir da oben gemacht haben, auch gefallen hat. Seitdem ist auch eine Menge passiert. Das Radio ist auf uns aufmerksam geworden, die spielen jetzt unsere Songs im Programm. Das ist schon toll.

Gibt es Bands, die euch geprägt haben oder inspirieren?
Sunny: Bei uns sind viele Einflüsse drin – von Hip Hop bis Jazz. Eigentlich alles. Das hört man nicht immer, ist aber so!

Der bisherige Höhepunkt in eurer Zeit als „Fugalo“?
Mac: Der Auftritt in Köln als Vorband von Ghosts und bei Silbermond in der Zitadelle – einfach Wahnsinn.
Sunny: Als wir im Auto saßen und zum ersten Mal „Helden“ auf Radio Fritz gehört haben. Das wünscht man sich immer, und plötzlich ist es Realität.
Mac: Oder als wir im K4 Studio standen und „Single“ eingespielt haben. Da hatte ich Gänsehaut vom feinsten!

Wo und mit wem würdet ihr gern mal auftreten?
Immo: Im Olympiastadion mit den Scorpions!
Mac: Ich wünsche mir momentan erstmal, dass das mit der kleinen Tour quer durch Deutschland klappt!
Birk: Irgendwann mal in Japan auftreten wäre geil.

Ihr spielt am Samstag beim f6 Music Award in der Schinkelhalle. Was ist das genau?
Mac: Da musste man sich bewerben. Für Berlin und Brandenburg gab es wohl um die 600 Bewerbungen.
Birk: Durch Juryentscheidung wurden daraus dann die besten fünf ausgewählt, und die spielen nun am Samstag in der Schinkelhalle.


05.11.2007

Zitat:
Weißes Band auf schwarzem Grund „Fugalo“ siegen beim Landesfinale
SEBASTIAN SCHOLZE

Seit sechs Jahren waren sie die ersten Vertreter Brandenburgs im Landesfinale, eine Leistung, die den Neuruppiner Fred Zabel und die Schwerinerin Doreen Kaleite alias „Calaita“ zumindest teilweise darüber hinweg tröstete, dass es für den ganz großen Erfolg gegen die Konkurrenz aus Berlin nicht ausgereicht hatte. Beim „f6-Music-Award“ stand das um zwei Live-Musiker verstärkte Duo am Sonnabend in Potsdam auf der Bühne und präsentierte das, was sie selbstbewusst „Dirty Powerpop“ getauft haben. „Ein bisschen Blondie, ein wenig 70er Jahre sind unsere Zutaten“, sagt Gitarrist und Kopf der Kombo Fred Zabel. Und die Mischung macht’s: Trotz des ungünstigen ersten Startplatzes kommt ihr melodiöser Sound in der gut gefüllten Schinkelhalle an. Er geht direkt ins Ohr und dann zu Herzen und so kann man spätestens beim zweiten Refrain mitsingen. Ihre Fans haben sogar ein großes Plakat gebastelt, schwenken es voller Begeisterung über den gelungenen Auftritt.

Mehr als 600 Einsendungen zum großen Nachwuchswettbewerb Ostdeutschlands musste die fünfköpfige Jury unter ihrem Sprecher Stefan Michme, selbst als Frontmann der Scycs einst im Wettbewerb erfolgreich, beurteilen. Neben „Calaita“ befand man noch „Fugalo“, „Katze“, „Trikot“ und „Aerosol“, allesamt aus Berlin, für würdig und lud sie zum Vorspielen vor Publikum ein. Weil mit Abstand die meisten Einsendungen aus Brandenburg und Berlin kamen, entschied man sich im Gegensatz zu den anderen ostdeutschen Bundesländern dafür, gleich zwei Gruppen die Chance fürs Finale einzuräumen. Mit „Fugalo“ betraten nach dem Brandenburger Beitrag vier Musiker die Bühne, die schon sehr früh begonnen hatten, ihrer Leidenschaft nachzugehen. „Die erste Band mit eigenen Sachen hatten wir schon, als wir ungefähr 15 Jahre alt waren“, erinnerte sich Norman „Mac“ Nitzel, Sänger und Gitarrist. Locker und professionell, ohne im mindesten abgeklärt zu wirken, spielen sie ihren deutschsprachigen Indie-Rock mit Pop-Einflüssen und hübschen Titeln wie „Helden“. Eine markante und abwechslungsreiche Stimme kann Nitzel sein Eigen nennen. Originell in schwarz mit kunstvoll aufgebrachtem weißen Klebeband gekleidet beenden sie ihren Auftritt mit einem schieren Orkan aus Gitarren und Drums. Ganz andere Wege gehen „Trikot“. Der Elektrosound des Trios mit den beleuchteten Synthesizern und den aufgeklappten Laptops lässt an Mia und 2Raumwohnung denken. Auch Technikpannen ihres umfangreichen Equipments übersteht die Band um Sängerin Susan Pawlak beherzt.

Als die Jury ihre Beratung beendet hat, steht fest, dass neben den verdienten Siegern „Fugalo“ „Trikot“ fürs Finale qualifiziert sind. Für „Calaita“ bleiben der dritte Platz und Musik-Equipment im Wert von 3500 Euro. „Das haben wir doch schon alles“, lacht Zabel und freut sich dennoch. Wichtiger ist ihm aber die Zukunft: das erste Calaita-Album „Little Things of Life“, welches im Frühjahr erscheint.



(Nein, nicht nur Rike schreibt Lobeshymnen ;) )


10.03.2008
Zitat:
Der Osten rockt anders wettbewerb F6 Music Award vergeben


Von Gerd Dehnel

BERLIN Am Anfang schien dem einzigen ostdeutschen Nachwuchs-Musikpreis diesmal ein wenig die Luft auszugehen. Rund 600 Bands und Solisten bewarben sich für die Landesfinals des F6 Music Awards zwischen Rostock und Erfurt. Bei vorherigen Ausgaben waren es auch schon mal 200 mehr. Das große Finale im umgebauten Berliner Postbahnhof deutete Samstagnacht aber an, dass sich die Qualität des Rock- und Pop-Nachwuchses keineswegs verschlechtert hat.

Wobei die Zeichen auf Rock standen. Vielleicht ein Ausdruck dessen, dass sich mittlerweile Plattenfirma Warner und Sender Motor FM als Partner engagieren. Solange das Label BMG mittat, schien die Auswahl der Finalisten und die Vergabe der Preise stärker an kommerzieller Verwertbarkeit orientiert gewesen zu sein. Diesmal leistete sich die Jury hingegen den Luxus, den Hauptpreis einer Band zu verleihen, die auf dem Plattenmarkt wohl keine Chance hat, dafür aber die Live-Szene aufmischen könnte.

Bereits lange vor ihrem Auftritt hatten The Sonic Boom Foundation von sich durch Sprechchöre hören lassen, mit denen die angereisten Fans aus Leipzig und Umgebung die Konkurrenten irritierten und den Moderator in den Umbaupausen nervten. Der Auftritt des Quartetts geriet zum Triumphzug, der alles Vorangegangene fast vergessen machte. Als „Urban Rave Sound“ bezeichnen die Musiker ihr hochexplosives Soundgebräu aus donnernder Rhythmuslast mit Schlagzeugwucht sowie gebrülltem HipHop-Stakkato. Das kracht und hämmert und taugt zum Füllen jeder Tanzfläche.

Ähnliches lässt sich jedoch auch – mit kleinen Abstufungen – von allen Finalisten sagen, auch wenn sie unter dem Ansturm der Sonic Boom Foundation in die zweite Reihe rücken mussten. Das gilt für Trikot aus Berlin/Brandenburg mit ihrem reduzierten Electronic-Sound à la Kraftwerk und ebenso für Jet Pilot mit herausgeschleuderter Punk-Poesie auf rasantem Keyboard oder Begbie mit rauschhaftem Gitarrengewitter. Erst recht gilt das für den Zweitplatzierten Fugalo, ebenfalls aus Berlin/Brandenburg. Fugalos Indie-Rock mit Ohrwurm-Potenzial dürfte sogar eine Chance auf Radioeinsätze haben. Womit der F6 Music Award wieder einmal bestätigen würde, dass immer die Zweitplatzierten richtig durchstarten. Zuletzt traf das auf Polarkreis 18 zu. Ein anderes Beispiel sind Mother’s Little Helpers.

Die professionelle Betreuung der Kandidaten zahlte sich jedenfalls aus. Alle Final-Bands wussten sich auf der Bühne sicher zu bewegen, die technische Ausstattung souverän zu nutzen. Die Geld- und Sachpreise dürften daher gut angelegt sein, der Music Award weiter seine Anziehungskraft ausüben.



15.09.2008

Zitat:
Nach Mitternacht ohne Stromgitarre Konzert Benefizfestival mit Zeitproblemen


Von Friederike Steemann

MICHENDORF 300 Besucher kamen am Samstag zum „161 Hz Benefizfestival“ in die Sporthalle des Michendorfer Wolkenberg-Gymnasiums. Zugunsten der Karlheinz Böhm Stiftung „Menschen für Menschen“ taten sich neun junge Bands zusammen, um Spenden für die Hilfsorganisation zu sammeln. Wie viel Geld für äthiopische Kinder zusammengekommen ist, wird am Ende der Woche feststehen.

Als die erste Band Brookhouse Road nach Technikproblemen mit einer knappen Stunde Verspätung auf der Bühne stand, hielt sich das Publikum noch zurück. Viele blieben auf dem Boden der neuen Turnhalle sitzen und lauschten dem, was aus den Verstärkern drang. Die verbliebenen zwei Potsdamer von Kaeptn Karacho brachten einige mit ihren Trash-Rockklängen zum Aufstehen und Tanzen. Wem dies zu elektronisch war, der kam bei Begbie auf seine Kosten. Mit handgemachtem Rock, englischen Texten und einem Cover von Katy Perrys Hit „I kissed a girl“ begeisterten die drei Magdeburger. Nach langer Geduldsprobe wurden die vielen jungen Mädchen, die wegen Peilomat gekommen waren, belohnt. Jung, laut, wild – so das Erfolgsrezept. Als einzige Frau stand Jenny mit ihren drei Jungs von Jenix nach Peilomat auf der Bühne. Die zahlreich erschienenden Fans feierten diese gebührend. Dann wurde es wieder ruhiger in der Halle. Kaum einer stand auf, als Ask Eric und Orange but Green die Bühne betraten. Die verlorene Zeit war nicht mehr aufzuholen.

Darum hatten die Berliner von Fugalo auch nur eine knappe halbe Stunde auf der Bühne. Sie legten jedoch ihre ganze Energie hinein und zogen das Publikum mit. Gerade einmal zwei Songs hatten Radiopilot, die das Schlusslicht der Veranstaltung bilden sollten, gespielt, als das Licht an und die Verstärker ausgingen. Kurzentschlossen schnappten sie sich ihre Akustikgitarren und musizierten im Foyer der Halle. Trotzdem war es ein „gelungener Start für die Zukunft“, sagte Veranstalter Robert Schulze im Nachhinein. „Viele forderten eine Wiederholung im nächsten Jahr“.


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 Betreff des Beitrags: Re: Fugalo in der Presse
BeitragVerfasst: Dienstag, 22.09.2009 14:17 
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Zitat:
Konzert: Fünf Bands für fünf Euro im Lindenpark

POTSDAM / BABELSBERG - Nach der Umbaupause startete der Lindenpark die einstige „Flatrate“-Veranstaltung neu als „Five Live“ für fünf Euro. Veranstalter Martin Vogel schätzte am späten Freitagabend „ungefähr 70 Musikfans“. Der Startschuss fiel mit der hiesigen Band „Cat 7“. Nach dem rockigen Start gab es eine ruhigere Fortsetzung: Singer und Songwriter „Tom Lüneburger aus Potsdam in Potsdam“, manchem vielleicht noch als Sänger von „Myballoon“ bekannt, verzauberte das Publikum. Die ersten Lieder begleitete er nur mit seiner Akustik-Gitarre, später unterstützte ihn sein früherer Bandkollege Stoffel am Piano. Zusammen spielten sie unter anderem „Station to station“, „Travelling years“" und das Highlight des Auftritts, den „Myballoon“-Klassiker „Tonight“. Weiter ging es mit Metal-Rock von den Potsdamern von „Dreadnought“. Nach den Lokalmatadoren spielten „Zen Zebra“ das erste Mal in Potsdam. Harte Gitarrenriffs, viel Geschrei, treibendes Schlagzeug und englische Texte brachte die Band aus Leipzig mit und traf auf ein begeisterungsfähiges Publikum. Für den ruhigeren Ausklang sorgten „Fugalo“. Die vier Berliner um Sänger Mac betraten unter großem Jubel der Fans die Bühne. Sie eröffneten mit „Single“, später gab es Songs wie „Unsichtbar“ und „Helden“, welche die textsicheren Anhänger mitsangen. Als Überraschung stellten Fugalo den neuen Song „Alles wie früher“ vor. Der eingängige Refrain und der wunderschöne Schluss überzeugten. Dann wurde das Cover von Deichkinds „Remmidemmi“ gefeiert. Eine knappe Stunde lang hatten die Berliner mit leidenschaftlicher Bühnenshow, eingängigen Melodien und Texten aus dem Leben wieder gezeigt, warum sie von ihren Fans geliebt werden. (Von Friederike Steemann)


Klatschen00 Betrunken00 (schade das es hier keinen unschuldigkeits-Smiley gibt?! :mrgreen: )


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